Verfasst von: linguisto | September 25, 2009

Auszeichnung für Linguista Sprachaufenthalte

Wir wurden beim diesjährigen Study World Workshop in London als langjähriger Partner der Schule „English Language Centre“ in Bristol ausgezeichnet.

Award für Linguista

Study World ist ein Workshop, welcher jedes Jahr von English UK durchgeführt wird und Schulen und Agenten aus der ganzen Welt die Möglichkeit gibt sich zu treffen, sich kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Dieses Jahr feiert der Study World Workshop bereits sein 40 jähriges Jubiläum und auch die Schule ELC Bristol wurde vor 40 Jahren gegründet. Linguista Sprachaufenthalte feiert nächstes Jahr das 25 Jährige Jubiläum und ELC Bristol ist nur eine der Schulen mit denen wir eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit pflegen.

Verfasst von: linguisto | Juli 13, 2009

Englisch lernen und Eishockey spielen in Calgary

Es ist der 9.Mai 2009 09.30pm. Meine Maschine der British Air hebt ab und unter mir taucht das traumhafte Sprachaufenthalt-KanadaLichtermeer von Calgary auf.

Calgary liegt im Süden der Provinz Alberta in Kanada. Calgary ist eine kultivierte Stadt, die nie den Kontakt zu den Wurzeln des „Alten Westens“ verloren hat. Es ist die am schnellsten wachsende Stadt Kanadas. Sie grenzt an die Prärie und an die Rocky Mountains und hat 1 Million Einwohner.

Ich kann es kaum glauben, dass die traumhaften vier Wochen hier in Calgary schon zu Ende sind. Vor 4 Wochen am Karfreitag durfte ich ganz allein mit meiner Hockeytasche und einem Koffer hierher reisen. Vor lauter ungewohnten Gefühlen war es mir vor dem Abflug unmöglich, nur einen Bissen runter zu birngen. Meine Eltern und Geschwister winkten mir nach der Passkontrolle noch nach und dann stand ich ganz allein da: „schaffe ich es, in den richtigen Flieger einzusteigen und erst noch in London richtg umzusteigen?“

Ja, ich habe es geschafft: gleichentags (natürlich mit 8 Std. Zeitverschiebung) bin ich pünktlich um 8.00pm in Calgary gelandet. Aber weit und breit kein Täfelchen mit „Luzi Schneider“. Nur kein Stress – dachte ich, denn eigentlich verlassen mich meine ruhigen Nerven selten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und siehe da – nach 30 Min. stürzt ein aufgeregtes Ehepaar in die Flughalle mit meinem Schildchen! Die zwei erinnern mich ein wenig an die Hauptdarsteller von „Australia“ (was sich während meinem Aufenthalt immer wieder bestätigt).

Mein erster Eindruck von Calgary war ein kleiner Schock. So gross hatte ich es mir wirklich nicht vorgestellt, alles war riesig. Bald waren wir dann zu Hause – mitten in der Stadt. Ein zweistöckiges Backsteinhaus, sehr wohnlich aber noch nicht ganz fertig gestellt. Eine weitere Überraschung war Marisio – offensichtlich mein Wohnkollege aus Guatemala. Für mich ein Glücksfall, denn Marisio war ein äusserst hiflsbereiter und unternehmungslustiger Latino. Mit seinen 20 Jahren und seinem Charme führte er mich in den folgenden Wochen des öfteren durch den Dschungel der Grossstadt.

Sprachaufenthalt-Calgary

Neben der Linguista Sprachschule hatte ich mir von der Schweiz aus auch Hockey Training organisiert, denn ohne Eishockey kann ich es mir fast nicht vorstellen. Schon am ersten Morgen hiess es, die Optimal Ice Arena zu finden. Eva (meine Hausmutter) machte mir sogleich klar, dass sie mich einmal dort hinbringen werde, aber dann müsse ich schon selber schauen, wie ich zum Training komme! Hart aber wahr. Ja nun dachte ich, selbst ist der Mann. Zu Fuss unmöglich, per Bus eine halbe Weltreise rechnete ich also die Sitauation durch und fuhr dann in diesen 4 Wochen unzählige Male mit dem Taxi. Dem Fahrer erklärte ich mein Problem und handelte mit ihm einen super Spezialpreis aus. Somit hatte ich immer den gleichen Fahrer, kam mir vor wie mit Privatchauffeur und war megastolz auf mich.

Sprachreise-Kanada-Calgary

Montag bis Freitag besuchte ich immer vormittags einen Englisch Intensiv Kurs an der Global Viallage School. Ich war weitaus der jüngste, dafür aber der grösste. Unter all den Schülern aus Asien und Südamerika war ich zudem mit meinen blonden Haaren die Attraktion. Der Start war für mich aber dennoch hart, da ich nicht gerade als sehr redefreudig bekannt bin. Ich brauchte schon ziemlich Mut, mich anfänglich vor anderen auszudrücken.

Die Schulausflüge waren alle sehr gut organisiert. Den obligaten Stadtrundgang absolvierten wir natürlich zu Fuss. Vor allem der Calgary Tower beeindruckte mich sehr. Einmal besuchten wir eine Schokoladenfabrik, ein anderes Mal spielte ich an einem Ballhockey Turnier mit. Der absolute Höhepunkt der Schulanlässe war jedoch der Ausflug nach Edmonton in das fünft grösste Shopping Center der Welt. Der Anblick dieses Shopping Centers überwältigte mich: einfach unvorstellbar, was es da alles hatte: eine Eisbahn, ein Hallenbad, eine Minigolfanlage, einen Wasserfanpark, Achterbahnen, Bungee Jumping, über 800 Einkaufsläden und eine Robbenvorstellung. Diese begeisterte mich am allermeisten. Dagegen ist die Vorführung im Kinderzoo ein Gugus. Alles in allem der absolute Wahnsinn. Diesen Tag im Shopping Center werde ich wohl nicht so schnell vergessen. „Lädäle“ ist ansonsten überhaupt nicht mein Ding, aber hier lief ich mir die Füsse wund.

Sprachreise-Calgary

Mit dem Sisec-Team durfte ich einige Match spielen, so z.B. gegen die U18 Muskies in Springback. Ich wurde im Sturm und in der Verteidigung eingesetzt und konnte einige Skorer Punkte sammeln. Die Sisec selber sind eine gemischte Eishockeymannschaft, die aus Europäern und Kanadiern besteht, alle mit Jahrgang 92/93. Die Spiele waren für mich anfangs ungewohnt, da die Eisfläche in Kanada kleiner ist als bei uns, zudem wird sehr stark auf den Körper gespielt. Meine unzähligen blauen Flecken haben sich aber mehr als gelohnt.

Ja, und dann stand bald der 25. April vor der Türe, mein 16. Geburtstag. Ich erwartete ihn mit gemischten Gefühlen, ja vielleicht sogar mit etwas Wehmut, so alleine am anderen Ende der Welt weit ab der Heimat…

Ich wurde angenehm überrascht, es wurde ein lustiger Geburtstag mit einem Super Essen anstelle des sonst üblichen Mikrowellen-Menüs, dazu viele SMS und Mails von zuhause…ich war also nicht vergessen gegangen.

Sprachaufenthalt-Englisch

Der Flug zieht ruhig in die Nacht hinein und meine Gedanken sind voll von guten Erlebnissen, Begegnungen und neuen Freundschaften. Trotzdem freue ich mich jetzt auf zu Hause, auf meine Eltern, die mir dies ermöglicht haben, auf Artur, Meret und Ivo und unseren Hund Chili. Ich freue mich aber auch wieder auf die Schule, auf die harten Sommertrainings, auf meine Freizeit, die ich gerne mit Arbeit auf dem Hof von Joel Fenner in Ottikon verbringe und auf Nunzio von Gossau. Er wird mir bei einem Gespräch über Kanada extra am Montag Morgen die Haare schneiden, damit ich mich wieder sehen lassen kann. Dann schwenken meine Gedanken wieder zurück nach Calgary, ich denke an die vielen herzlichen Handschläge mit meinen Mitschülern zum Abschied, ich denke an die traumhafte Abschiedsparty, welche die Sisec Spielkameraden für mich am letzten Abend in Cochrane organisiert haben, ich denke an den nicht leichten Abschied von meinen Gasteltern und von Marisio. Unter mir verschwinden langsam die Lichter und Calgary versinkt in der Dunkelheit der Nacht. Calgary – ich wieder kommen!

Luzi S.

Verfasst von: linguisto | Juni 16, 2009

Winter-Sprachreise nach Kanada

Januar bis März dieses Jahres überwinterte ich in der Weltmetropole Vancouver. Nirgends auf der Welt hat man eine Grossstadt, das Meer und die Berge auf einem Motiv. Diese Stadt bietet einem wirklich alles: von Shopping, Clubs über Kultur weiter bishin zu Sportaktivtäten etc. Was mich sehr beeindruckt hat, sind die vielen verschiedenen Nationalitäten die dort vertreten sind, die Leute sind sehr tolerant und leben ohne Probleme zusammen.Vancouver-Maria-1

Meine besuchte Schule ist im Zentrum, also im Mittelpunkt – im hektischen Downtown – gelegen, ideal für Besichtigungen oder für Shoppinggänge. Die Schule ist nicht besonders gross, daher wird sie sehr persönlich und unkompliziert geführt, fast jeden Tag werden Ausflüge angeboten um die Zeit miteinander zu verbringen und somit auch neue Leute aus den anderen Klassen kennenzulernen.

Vancouver-Maria-2Gewohnt habe ich in North Vancouver, ca. 45 Minuten vom Zentrum mit Bus oder Fähre entfernt: Ich schätzte es in dieser ruhigen und idyllischen Gegend zu wohnen, die mich stark an die Schweiz erinnert – im Hintergrund der Stadtberg „Grouse Mountain“. Ich hatte eine nette Gastfamilie die mir den Aufenthalt noch zusätzlich verschönert hat.

Vancouver ist ein idealer Standpunkt für Ausflüge wie z.B. Vancouver Island – im Sommer ideal fürs Whalewatching, es bietet aber auch im Winter eine schöne Landschaft und Victoria, die Hauptstadt von British Columbia schläft nie -, Whistler – der Wintersportort schlechthin -, oder Seattle für Seightseeing und Shopping in den berühmten Outlets. Vancouver ist für jedermann eine Reise wert!

Von Marija C.

Vancouver-Maria-3

Verfasst von: linguisto | Mai 8, 2009

Volunteers für die Winterolympiade 2010 in Kanada gesucht

Whistler-canada-flagKaum ist der langersehnte Frühling da denken andere schon wieder an den nächsten Winter. Die Olympischen Winterspiele in Kanada stehen vor der Tür und wer schon immer mal dabei sein wollte für den gibt es jetzt die Möglichkeit.

Die olympische Destination Whistler Mountains sucht für die olympischen Winterspiele freiwillige Helfer mit deutscher Muttersprache. Das Programm dauert 20-24 Wochen und beginnt Ende Oktober. Die Kandidaten müssen deutscher oder französischer Muttersprache sein und bereits Englischkenntnisse besitzen. Das Programm beinhaltet 20 resp. 24 Wochen Englischkurs, Arbeitsvertrag mit Whistler Blackcomb, Unterkunft und eine Saisonkarte für die Wintersportanlagen. Das Mindestalter für dieses Programm ist 19 Jahre. Interessenten für diese olympische Erfahrung verbunden mit einem Englischkurs wenden sich an www.praktikum.ch oder Telefon 044 260 50 90.

Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2009.

Verfasst von: linguisto | Mai 5, 2009

Spanisch in der Studentenstadt Salamanca

Salamanca – die goldene Stadt – hat mich absolut fasziniert. Es ist eine Unistadt mit über

Plaza Mayor

Plaza Mayor

40′000 Studenten, daher ist es eine sehr junge und vitale Stadt. Das Nachtleben und das kulturelle Angebot sind dementsprechend gross, man findet alles von gemütlichen kleinen Restaurants und Cafés bei der Plaza Mayor bis hin zu typisch spanischen Tapas-Bars und diversen Diskotheken und Clubs. Die Plaza Mayor gilt als der schönste Platz in Spanien überhaupt. Was mir besonders gefallen hat, sind die vielen historischen Gebäude; Kathedralen, Klöster, die „Casa de las Conchas“ (Haus der Muscheln) und natürlich die wunderschöne Plaza Mayor.

Wenn man gerne aus der Stadt raus möchte, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Was mir sehr gut gefallen hat war der Ausflug nach La Alberca, einem kleinen ursprünglichen Dörfchen in der Sierra. Schon die Fahrt dorthin war sehr interessant, man durchquert eine Landschaft, die von Olivenbäumen gesäumt ist. Mittendrin sieht man immer wieder Stiere, welche hier gehalten und gezüchtet werden.pict0020

Auch nach Madrid sind wir mehrmals gegangen, die Hauptstadt ist in gerade mal 2.5 Stunden zu erreichen und bietet alles, was das Herz begehrt. Diverse Shoppingmöglichkeiten, ein abwechslungsreiches Nachtleben und zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Zum spanisch lernen, ist Salamanca ideal. Hier wird das so genannte Hochspanisch gesprochen – also quasi spanisch ohne Akzent. Dadurch hat es natürlich gerade in den Sommermonaten zahlreiche Sprachstudenten aus aller Welt. Als ich von Andalusien hierherkam hatte ich fast schon eine „Aha-Erlebnis“, da ich plötzlich alle viel besser verstand.

Yvonne F.

Verfasst von: linguisto | April 17, 2009

Französisch lernen in der karibischen Sonne

Im Winter in die Wärme entfliehen und mein Französisch verbessern. Dazu hatte ich Guadeloupe übers Internet entdeckt, Christoph Columbus schon im Jahr 1493. Guadeloupe befindet sich in einer Distanz von 7.000km zu Europa und wird vom Atlantik und der karibischen See umspült. Das Klima ist angenehm, die Temperaturen schwanken zwischen 20º und 30ºC.

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Erfrischung am Wasserfall

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Erfrischung am Wasserfall

Die Flugzeugtür öffnete sich und mich empfing die feucht-warme Abendluft der Insel. Guadeloupe besteht aus zwei Inseln: Grande Terre im Osten ist relativ flach und trocken. Der Kalkboden wird hauptsächlich von Zuckerrohrpflanzungen (mhmm Rum) genutzt. Herrliche Strände mit warmen und kristallklaren Wassern. Basse Terre mit “La Soufrière”, einem noch aktiven Vulkan. Die Wolken, die sich an deren Gipfel hängen, sorgen das ganze Jahr über für ausreichenden Regen (der hat mich ein paar Mal überrascht) und zahlreiche Wasserfälle wie “les chutes du carbet”. Im Regenwald wachsen mehr als 300 verschieden Baum- und Straucharten, mich haben die Riesenfarne fasziniert. Die Parks mit Waschbären und Leguanen, Orchideengarten, Bananen-Kaffee- und Kakaoplantagen mit hunderten von Vögeln und Schmetterlingen.

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Französisch Shoppen

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Französisch Shoppen

Ich bin aber nicht nur umhergereist. Von Montag bis Freitag habe ich von 8h bis 13.30h die Schule besucht. Am ersten Tag wurde uns Schülern (Herkunft: CH 35, D 30, USA 17 %, in jedem Alter bis zu 60ig J) alles rund um den Kurs und die Schule erklärt, dann absolvierten wir einen Test. Anhand der Ergebnisse dieses Tests wurden wir eingeteilt. In sechs verschiedenen Level waren ca. 6 Schüler pro Klasse, Lernen im kleinen Kreis.

Morgens hatte ich eine strenge Lehrerin aus der Metropole, nachmittags war viel Konversation angesagt mit einer Lehrerin von der Insel. In einer gelungenen Mischung aus sprachlichen Grundlagen und angeregten Diskussionsrunden gelang es den Lehrern, uns ein Gefühl für die Sprache zu vermitteln. Allerdings will ich euch nichts vormachen: Wer in die Schule geht, hat Hausaufgaben, was offen gestanden gegen Ende schon Überwindung gekostet hat. Doch die Schule hat so Spass gemacht, dass ich zur Streberin mutiert bin und mit meinem Diplom sehr zufrieden bin.

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Vogelwelt der Karibik

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Vogelwelt der Karibik

Bei meiner Gastfamilie lernte ich die französisch-kreolische Kultur und das feine Essen kennen. Die Häuser sind einfach und flach, weil sie den Zyklonen besser standhalten. Die Menschen sind naturverbunden, lebenslustig und offen. Man wird oft einfach so auf der Strasse angesprochen und in Geschäften schnell in eine kurze Unterhaltung verwickelt. Das Leben spielt sich langsamer ab als bei uns, die Leute leben mehr in den Tag hinein, sie planen weniger als wir.


Nun ist es schon etwas her, dass ich Sonne, Meer und Strand geniessen durfte. Viele einzigartige Erinnerungen und eine grössere Sprachsicherheit mit nach Hause nehmen konnte. Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis und ich empfehle euch die Gelegenheit auch zu nutzen.


Conny S.

Sprachaufenthalt Guadeloupe - Karibische Küche

Sprachaufenthalt Malta

Sprachaufenthalt Malta

Malta ist „Die Insel“ für mich, Valletta liebe ich besonders, es ist speziell gebaut (arabischer Einschlag) und faszinierend. Nirgends auf Malta ist die Aussicht so grandios. Die Stadt ist wie ein Schachbrett angelegt und ragt hoch über dem Meeresspiegel.

Das absolute Erlebnis war für mich, als ich die Osterfesttage in Valletta verbrachte. Mit meiner Gastfamilie habe ich die Osterprozessionen, Gebete und Besuche in verschiedenen Kirchen mitgemacht. Das ist nur möglich, wenn man Kontakt mit Einheimischen pflegt. Nahezu 100% der Malteser sind Katholiken und pflegen dies auch. (365 Kirchen)

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Am Karfreitag, vormittags besuchten wir 7 verschieden Kirchen in Valletta und Mosta um zu beten. Die meisten Kirchen sind prunkvoll und geschmückt. Verschiedene Heiligenstatuen werden angebetet und verehrt. Abends wird einer grossen Prozession gefolgt, die Heiligenstatuen werden von Männern in traditioneller Kleidung aus der Kirche getragen und man folgt zur Kreuzigung von Jesus. Dieser Umzug, dargestellt wie in der Bibel beschrieben, zeugt von grosser Ehrfurcht. Es gibt Tränen und Klagelieder und ich fühlte mich zurück versetzt in die alte Zeit.

Auch sehr zu empfehlen sind die zahlreichen Feuerwerke die auf Malta abgehalten werden. Die Feuerwerke werden nicht in die Höhe gefeuert um ihre Pracht zu entfalten. Es werden besondere Ständer mit Feuerrädern gestaltet, oft bis zu 15 Meter hoch. Die Feuerwerksräder (mehrere pro Stange), an den Stangen entzünden sich in bestimmter Abfolge, was zu einem wunderschönen Bild wird. Aber Achtung, etwas Abstand halten ist von Vorteil! Es besteht ein Wettbewerb für das schönste Feuerwerk.

Osterfesttage beim Sprachaufenthalt in Valetta

Osterfesttage beim Sprachaufenthalt in Malta

Dies und noch vieles mehr erlebte ich dank meiner Gastfamilie, die ich überall hin begleiten durfte. Und mit Freude ihre Insel und das Leben mit ihren Gewohnheiten vorgestellt haben.

Ich bin 48 Jahre alt und erlebte einen wunderbaren Sprachaufenthalt an der easy-school in Valletta, von Linguista empfohlen und organisiert. Absolut zu empfehlen, für jedes Alter das passende Angebot.

Ruth J.

Verfasst von: linguisto | Februar 16, 2009

Sprachaufenthalt New York City

Ich durfte letzten Sommer vom 12. Juli bis 9. August 2008 die tolle Erfahrung machen, in New York City eine Sprachschule zu besuchen. Als ich am späten Abend mit dem Flugzeug im dunklen in Newark landete, war ich von den vielen schönen Lichtern beeindruckt. Meine Tante, bei der ich für diesen Monat wohnen durfte, wartete am Flughafen auf mich. Als wir mit dem Auto nach Hause fuhren, stellte ich schon die ersten grossen Unterschiede zur Schweiz fest, aber ich fand es super.bild-4

Am nächsten Tag ging ich mit meiner Tante in die Stadt. Ich wollte natürlich gleich aufs Empire State Building die Aussicht geniessen, was wir auch als erstes gemacht hatten. Den restlichen Tag verbrachten wir in der Stadt. Meine Tante zeigte mir den Weg vom Bahnhof Grand Central zur Schule, viele Geschäfte, Kaufhäuser, etc. Am Montagmorgen fuhr ich zum ersten Mal mit dem Zug in die Stadt. Ich war ein bisschen nervös, da ich die Sprache nicht besonders gut beherrschte und ich hoffte nur, dass ich den Weg zur Schule noch fand. Aber alles kam gut und ich war rechtzeitig dort. Zuerst erklärte uns die Schulleitung die wichtigsten Informationen. Damit wir in die richtige Leistungsstufe eingeteilt wurden, mussten wir einen Test schreiben. Ich wurde in die Nachmittagsklasse im 63. Stock des Empire State Building eingeteilt. Aus diesem Schulzimmer konnte ich über die ganze Stadt sehen.

Blick vom Empire State Building

Am Morgen vor der Schule schlief ich dann meist aus oder ging in die Stadt. Ich war fasziniert von den vielen tollen Geschäften, den grossen Wolkenkratzern und den vielen Leuten. Ich hatte eine junge Lehrerin die super nett war. Sie gestaltete den Unterricht sehr individuell. Zuerst kam die schwere Grammatik etc und in den letzten zwei Stunden spielten wir verschiedene Spiele. Z.B. Stadt Land Fluss und das natürlich in Englisch. Ich fand diese Idee sehr gut, da es ein guter Ausgleich zum restlichen Stoff war. Nach der Schule setzte ich mic

h mit den Klassenkameraden in eine Kneipe und wir tranken und assen etwas Kleines. Ich konnte leider nie sehr lange bleiben, da meine Tante mich immer am Bahnhof von Dobbs Ferry abholte. Sie, und ich selber hatten teilweise auch ein bisschen Angst, im Dunkeln alleine nach Hause zu laufen. Ich half ihr dann das Abendessen vorzubereiten und putzte auch was nötig war. Ich konnte ja schliesslich gratis bei ihr wohnen. Nach drei Wochen war für mich die Schule vorbei. Mir blieb aber noch eine Woche, in der ich noch so viel wie möglich von der Stadt sehen wollte.

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Die Zeit verbrachte ich mit einem Freund und seiner Freundin, die extra aus Kanada für ein Paar Tage nach New York kamen. Wir besuchten den Central Park, Staten Island Ferry, State of Liberty, Little Italy, China Town und vieles mehr. Als wir uns auf Shopping Tour machten, entdeckten wir den M&M’s Store. Ich konnte es fast nicht für Möglich halten, wie viel Schokolade es in diesem riesigen Geschäft hatte. Mein Freund und dessen Freundin reisten bald wieder nach Kanada. Die restliche Zeit verbrachte ich mit meiner Tante und ihrer Familie. Aber weil ich unbedingt noch mein letztes Geld verputzen wollte, ging ich mit meiner Tante in den Outlet Woodbury.

Gastfamilie

Gastfamilie

Das war riesig und sah aus wie ein Dorf :-) .Es gab dort keinen Laden den es nicht gibt. Man brauchte sich schon einen ganzen Tag Zeit nehmen, um alles zu sehen. Sie erzählte mir, dass es in New York nicht nur die Grossstadt gäbe, sondern auch ein schönes Land und viele Strände. Dass dürfte ich natürlich nicht verpassen und wir besuchten den Jones Beach. Da ich schon länger nichtmehr an einem Strand war, freute ich mich wahnsinnig darauf. In den letzten zwei Tagen war ich oft im Pool und genoss das herrlich schöne Wetter. Nun kam schon bald das Ende, ich musste meine Sachen packen und es ging wieder in Richtung Flughafen Newark. Am liebsten wäre ich noch zwei bis drei Monate länger dort geblieben. Ich konnte sehr viele Erfahrungen sammeln und werde ab jetzt viel Selbstbewusster mit der Sprache umgehen können. Ich war bestimmt nicht das letzte Mal in New York!

Claudia

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